Veränderung gestalten

Im Zusammenhang mit dem Management von Veränderung stellen sich vorab die folgenden beiden Fragen: Wie lassen sich Willensbildung und Entscheidungsfindung effizient, schnell und unter Einbezug relevanter Anspruchsgruppen sicher stellen? Und: Wie schaut ein robuster Rahmen für Veränderung überhaupt aus?

Veraenderungsmanagement

Veränderungsprozesse durchlaufen die folgenden drei Phasen: Sensibilisieren, Umgestalten und Verankern. In jeder Phase kommen entsprechende Interventions- bzw. Kommunikationsformen zum Zuge. Das Repertoire reicht dabei von der Grossgruppenkonferenz (Open Space, World Café u.a.m.) zur Orientierung der involvierten Akteure bis zur Teamentwicklung und zum Einzelcoaching. Sämtliche Aktivitäten werden von einem Steuerungsausschuss geplant und aufeinander abgestimmt.

In der Phase der Sensibilisierung geht es um die Schaffung von Klarheit und Verbindlichkeit bei allen Beteiligten. Zum einen ist die Notwendigkeit der Veränderung herauszuarbeiten, zum andern ein klares und attraktives Zukunftsbild zu kreieren. Ein weiterer Akzent liegt auf der Kommunikation des Vorgehens und der wichtigsten Meilensteine.

Die Phase der Umgestaltung steht ganz im Zeichen der Realisierung der Neuerungen. Ziel ist die Implementierung neuer Formen der Zusammenarbeit in Verbindung mit neuen technischen Systemen. Das Schwergewicht liegt in der Feinabstimmung von Prozessen und Funktionen sowie in der Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

Den Abschluss bildet die Phase der Verankerung. Im Zentrum steht das Festigen der neu gebildeten Strukturen. Zu diesem Zweck werden kleinere und grössere Friktionen im Arbeitsalltag behoben. Letztlich ist das Change Management in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu überführen, in dem das neu Geschaffene laufend zu optimieren ist.

Tipp
Partizipative Vorgehensweise bei der Entwicklung von neuen Führungsstrukturen in einem gesamtschweizerisch tätigen Verein.
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